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Der Europablog im April 2026

Die Resolution 80/250 der Generalversammlung der UN

Am 25. März 2026 verabschiedete die Generalversammlung (=GV) der Vereinten Nationen die Resolution 80/250: „Declaration of the Trafficking of Enslaved Africans and Racialized Chattel Enslavement of Africans as the Gravest Crime against Humanity“. Der 25. März war kein zufälliges Datum: Am 17. Dezember 2007 hatte die GV die Resolution 62/122 verabschiedet, die den 25. März als „International Day of Remembrance of the Victims of Slavery and the Transatlantic Slave Trade“ festlegte.
Die neue Resolution setzt die in den 1960er Jahren begonnenen Bemühungen der UN um historische Aufarbeitung aller Aspekte des Kolonialismus und um historische Gerechtigkeit für Afrikaner*innen fort. Der Blogeintrag vollzieht diese Bemühungen chronologisch nach, referiert/zitiert die wichtigsten Punkte der Resolution 80/250 und kommentiert diese.

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Der Prozess um den Sturz des Denkmals des Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol endet mit einem Freispruch – richtig so! (11. Februar 2022)
Das Haus der Europäischen Geschichtet eröffent am 17. April 2026 die neue Sonderausstellung "Postkolonial?": Sonderausstellung „Postkolonial?“ – Das koloniale Erbe Europas (17. April 2026 – 14. März 2027).
Die Thematik der Resolution 80/250 betrifft Europa in besonderer Weise, nicht zuletzt auch die Europäische Union als Erbin der europäischen Geschichte. Vgl. dazu: Wolfgang Schmale: Eurcentrism - "The European Union's Burden?". On the Relationship of the European Union to European History. In: Historische Mitteilungen der Rankegesellschaft 35 (2024), S. 305-332.
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