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Europa erlesen – das Marchfeld
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„Schlachtfeld und Kornkammer – so lauten die gängigen Klischees über jene nördlich der Donau zwischen Wien und Bratislava gelegene Ebene, die dem mittelalterlichen Geschichtsschreiber Thomas Ebendorfer als Österreichs ‚edler und reichster Teil‘ galt.“ Dies schreibt Anton Tantner zu der von ihm herausgegebenen Marchfeld-Anthologie in der Reihe „Europa erlesen“ im Wieser Verlag.
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Wer schreibt? Theodor W. Adorno, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Jeannie Ebner, Gerhard Fritsch, Barbara Frischmuth und viele andere.
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Ihre Eindrücke vom Marchfeld: Sanddünen und Steppen, die an Asien erinnern; 1927 erstes österreichisches Naturschutzgebiet. „Wer das Marchfeld erliest, besucht die Stätten der fossilen Moderne, erlebt Bahnhofsbesetzungen des Revolutionsjahrs 1848, mörderische Grenzüberschreitungen sowie die Anfänge der Luftfahrt, der Eisenbahn und des Radsports.“ (Anton Tantner)
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